Karin Wieland
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© Max Zerrahn

Karin Wieland

Karin Wieland unterrichtete Politische Theorie und Ideengeschichte. Seit 2000 ist sie als freie Schriftstellerin tätig. Sie veröffentlichte u.a. zur Kunstpolitik im italienischen Faschismus, über Andreas Baader als deutschen Dandy, über Henrik Ibsen und Lebenslügen im Kapitalismus und zur Schauspielerin als Erscheinung der modernen Frau bei Hugo von Hofmannsthal und Bert Brecht. Ihr Buch Dietrich & Riefenstahl erhielt 2011 den Preis Geisteswissenschaften International. Die US-amerikanische Übersetzung von Shelley Frisch war 2015 Finalist beim National Book Critics Circle Award in New York. 2020 veröffentlichte Wieland zusammen mit Heinz Bude und Bettina Munk den 1980er-Jahre-Roman Aufprall. 2025 erschien ihr Roman Transit 64.


Stücke


Es ist ein Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte, das etwas erzählt über den Willen, das Vergangene vergessen zu machen. Hannah Arendt, die seit ihrer Flucht aus Nazi-Deutschland in New York lebt,...