Peter Handkes Schnee von gestern, Schnee von morgen. Das Lautwerden des einen Kreuz-und-Quer- Gehenden zeit seines jeweiligen Innehaltens feierte seine Uraufführung in der Inszenierung von Jossi Wieler im Rahmen der Salzburger Festspiele am 27. Juli in einer Koproduktion der Salzburger Festspiele mit dem Berliner Ensemble. Die Berliner Premiere folgt am 29. August am Berliner Ensemble.
»Die typischen Erzählgesten Handkes – Zweifel an der eigenen Perspektive, Dementi des gerade Gesagten, Selbstaufspaltung in Redner und Gegenredner – enthalten genug dramatische »Ladung«, um das Ganze für die Bühne zu öffnen. … Alles in allem ist der Abend ein Plädoyer dafür, weiterzuleben und sich nicht der Verzweiflung hinzugeben.« (DIE ZEIT, 30. Juli 2026)
»Es ist auch ein Glück, diesen zugleich verinnerlichten und weltläufigen, oft witzigen Text zu zitieren, zu lesen, zu sprechen. Man merkt Galic und Harzer an, dass sie das sehen und spüren.« (Die Presse, 29. Juli 2026)
»Es sind fragmentarische Reflexionen eines nur noch in der Sprache Behausten, auf der Suche nach einem offenen Gesicht. Wie Harzer und Galic das auf die Bühne bringen, ist umwerfend.« (Die Welt, 29. Juli 2026)
»Welch rares Gut und wie subversiv Eigenbrötelei in unserer Gegenwart geworden ist, eigen abseits aller digitalen Massenbündelungen, das macht Handkes Text in seiner erquicklichen Lässigkeit und Ironie erahnbar.« (Der Standard, 29. Juli)