Thomas Köcks Cyber-Dystopie hamlet, sun off feierte am 10. Oktober seine Uraufführung in der Regie des Autors. Die futuristische Überschreibung des Hamlet-Stoffes entstand als Auftragswerk für das Theater Münster.
»Thomas Köck kleidet die gesellschaftlichen Verwerfungen, die er thematisiert, in sprachliche Rasanz und exzellent getimten Slapstick. Ein wilder Mix aus Hoch- und Kellersprache, Englisch und Dialekten sorgt für eine konstante ironische Brechung und einen eigentümlichen, idiomatischen Schliff. Kurz gesagt, very Shakespearean.« (Westfälischen Nachrichten, 12. Oktober 2026)
»Köck legt den Shakespeare-Figuren die Fragen unserer Zeit in den Mund. Ein futuristischer, sehr unterhaltsamer Alptraum, der im Theater Münster in der Regie des Autors nun Premiere feierte.« (Die Glocke, 12. Oktober 2026)
»Aus der Grundidee zu Thomas Köcks Shakespeare-Überschreibung ›hamlet, sun off‹ lässt sich ein spannender und abgedrehter Ökothriller machen. [...] Köck interpretiert die Rollen um. Polonius ist keine Hofschranze, sondern der Chefideologe des puren Konsumkapitalismus. Julius Janosch Schulte spricht zynische Kommentare wie grünglitzernden Giftsabber.« (Theater der Zeit, 12. Oktober 2026)