Eigentlich müssten wir tanzen


Besetzung: 5 Herren, Besetzungshinweise: (nach Möglichkeit eine Frau, ein Kind)
Theaterstück
Synopse

Fünf junge Männer verbringen ein Wochenende auf einer Berghütte. Sie kennen sich lange, sie kennen sich gut. Sie bauen eine Schneebar, trinken, eingeschworen wie früher, nur älter. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Sie durchwandern die winterliche Apokalypse: ein zerstörtes Museum des Kapitalismus, kalt und seltsam wehrhaft. Sie versenken ihre Mobiltelefone im See, verschlingen getautes Tiefkühlbaguette und vergewaltigen eine Frau. Zunächst überleben sie. Nachts bleiben sie wach oder tanzen, um nicht zu erfrieren. Nach und nach kommen sie zu Tode. Auf ihrer gemeinsamen Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben.

Heinz Helle hat aus dem Stoff seines zweiten Romans im Auftrag des Schauspiels Leipzig einen Theatertext geschrieben. Er findet dafür eine theatereigene Erzählform, die geschickt das theatrale Potenzial nutzt, das in der Gleichzeitigkeit von...


Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York und arbeitete als Texter in Werbeagenturen, bevor er Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studierte. Seine Romane erscheinen im Suhrkamp Verlag, zuletzt Wellen 2022, eine literarische Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Vaterschaft. Sein Roman Eigentlich müssten wir tanzen wurde in Helles eigener Fassung 2018 am Schauspiel Leipzig uraufgeführt. Prisma Bros ist sein erster originärer Theatertext, eingeladen zum Schweizer PLAY Festival im Mai 2026, die Uraufführung folgt in der Spielzeit 26/27 am Staatstheater Kassel. Helle lebt mit seiner Frau, der...
Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York und arbeitete als Texter in Werbeagenturen, bevor er Literarisches Schreiben...
Autorenfoto zu Heinz Helle

Termine


19.01.2018
Freitag

Uraufführung

Schauspiel Leipzig


Uraufführung

Uraufführungen im Januar: Robert Menasse, Dominik Busch, Bettina Erasmy, Heinz Helle und Mehdi Moradpour

Uraufführung: Die Hauptstadt von Robert Menasse Robert Menasses preisgekrönter Roman Die Hauptstadt feierte am 18. Januar seine Uraufführung in der Regie...
Uraufführung

6 Uraufführungen im Januar: Busch, Menasse, Erasmy, Helle, Küspert, Moradpour

Wir freuen uns über 6 Uraufführungen im Januar: Dominik Buschs neues Stück Das Recht des Stärkeren wird am 18. Januar am...
Nachricht
13.11.2017

3 neue Autorinnen und 2 neue Autoren im Theater Verlag

Wir freuen uns mit unserem Magazin 2018 unsere 5 neuen Autor*innen vorzustellen: Sivan Ben Yishai mit ihren beiden Stücken YOUR VERY...

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