KULTUR GEGEN DAS VERGESSEN ist eine interdisziplinäre, internationale Kulturinitiative die in Berlin vom 21. bis 30. Januar 2026 zum zweiten Mal realisiert wird.
Im Zentrum steht die Frage, wie Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert gestaltet werden kann – jenseits ritualisierter Formen. Die Antwort lautet: als lebendige, vielstimmige, sinnlich erfahrbare und politisch relevante Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart. Erinnerung wird dabei als öffentlicher Prozess verstanden – künstlerisch, gesellschaftlich und offen für Austausch. Erinnerung ist nicht Vergangenheit allein – sie ist Gegenwart, Widerstand und kulturelle Praxis.
Der Internationale Tag des Gedenkens (International Holocaust Remembrance Day) wurde 2005 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und erinnert jährlich am 27. Januar an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. An diesem Tag wird weltweit der Millionen Menschen gedacht, die dem Holocaust zum Opfer fielen.
Besonders hinweisen möchten wir auf die Lesung aus Das Rad des Glücks von Werner Fritsch, die am 24. Januar in der Sophienkirche stattfindet:
Samstag, 24. Januar, 19:30 Uhr
Sophienkirche, Große Hamburger Str. 29,10115 Berlin
Chorkonzert mit Lesung - Sonat Vox und Angela Winkler
Angela Winklers Interpretation des Sintessa-Monologs aus Das Rad des Glücks von Werner Fritsch verschmilzt auf besondere Weise mit der musikalischen Atmosphäre des Konzerts (Männerstimmenensemble Sonat Vox) und erweitert so den Klangraum der Erinnerung um eine eindringliche, menschliche Stimme.