Im Rahmen der 50. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt wurden dieses Jahr zwei Autor:innen des Suhrkamp Verlags ausgezeichnet: Magdalena Schrefel erhielt den 3sat-Preis und Ozan Zakariya Keskinkiliç den Deutschlandfunk-Preis. Der Verlag freut sich mit seinen Autor:innen.
Magdalena Schrefel las auf Einladung der Jurorin Laura de Weck ihren Text »KIRSCHEN, HERZ MIT VERBAND«. In ihrer Laudatio würdigte Laura de Weck den Text als »meisterhaft«. Schrefel gehe in ihrem Text über eine krebskranke Frau auf die Suche nach der Formulierung und gebe Einblick in das Ringen mit einer Krankheit, die jede achte Frau betreffe. Vergeben wurde der mit 7.500 Euro dotierte 3sat-Preis von 3sat-Koordinatorin Natalie Müller-Elmau.
Für seinen Text »Vater ohne Sohn« erhielt Ozan Zakariya Keskinkiliç, eingeladen von Jurorin Mara Delius, den diesjährigen Deutschlandfunk-Preis. In ihrer Laudatio hob Delius hervor, dass der Text sich traue, die großen Fragen aufzuwerfen: Schuld und Vergebung, Glaube und Zweifel. Vergeben wurde der mir 12.500 Euro dotierte Preis vom Intendanten des Deutschlandradios, Stefan Raue.
Der Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis fand in diesem Jahr vom 24. bis 28. Juni 2026 in Klagenfurt statt und feierte dabei zwei Jubiläen: Die Veranstaltung wurde zum 50. Mal ausgetragen, zugleich wäre Ingeborg Bachmann, die Namensgeberin des Preises, in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt die Autorin Lena Schätte für ihren Text »Was wir tragen«.