Toxische Männer von Konstantin Küspert kam am 27. März am Theater Münster in der Regie von Cilli Drexel zur Uraufführung.
»… Küsperts Stück ist keine Handreichung für wirksame Lösungen gegen Misogynie oder falsch verstandene Männlichkeit. In seiner Fülle und Absurdität ist es vielmehr Ausdruck eines differenzierten, auch überforderten Blicks in unsere Zeit. Vielleicht ist es sogar eine Gebrauchsanweisung, um besser gewappnet durch unsere Gegenwart zu lavieren.« (Theater heute, Ausgabe Mai 2026)
»Küspert legt die Komik an in seiner stets entlarvenden Sprache. Der Humor ist sein Weg, auf das Leid und die Ungerechtigkeiten der Welt nicht mehr nur mit Verzweiflung zu reagieren …« (Theater heute, Ausgabe Mai 2026)
»Mit Toxische Männer bringt Konstantin Küspert eine Utopie auf die Bühne, die scheitert und sich am Ende in eine Dystopie verwandelt. … Immer wieder meint man, etwas wiederzuerkennen, und doch fügt sich am Ende alles zu einer ganz eigenen Erzählung.« (Westfälische Nachrichten, 30. März 2026)
»Konstantin Küspert und das Theater Münster beschreiben mit der Uraufführung unbestritten ein zentrales Thema der nicht neuen, aber immer dringlicher erscheinenden Debatte um Patriarchat und Gewalt.« (Die Deutsche Bühne, 28. März 2026)
»Mit Humor einen leichten Zugang zum schweren Thema zu schaffen, ist ein Balanceakt. Manch toxischer Mann ist ja Realität.« (Die Glocke, 30. März 2026)